Matthias Buth

Matthias Buth, *1951 in Wuppertal-Elberfeld geboren und lebt in Hoffnungsthal. Seit 1973 veröffentlicht er Lyrik und Prosa in Zeitschriften, Zeitungen und Anthologien (u.a. in Das Große deutsche Gedichtbuch/Der Neue Conrady, Jahrbuch für Lyrik, Frankfurter Anthologie, Stadt Land Fluss, Versnetze) sowie zahlreiche Gedichtsammlungen. 2019 erschienen Poesiealbum 344, eine von Helmut Braun zusammengestellte Gedichtauswahl sowie Weiß ist das Leopardenfell des Himmels (Nachwort Jörg Aufenanger) mit neuen Gedichten. Prosa präsentierte er 2001 im Essayband Der weite Mantel Deutschland und 2017 in der Sammlung Seid umschlungen (Vorwort Peter Steinbach) mit 45 Feuilletons zu Kultur und Zeitgeschichte. Seine Gedichte wurden in Kammermusik- und Chorwerken u.a. von Abel Ehrlich (Tel Aviv), Thomas Blomenkamp (Meerbusch) und Bernd Hänschke (Duisburg) vertont sowie ins Rumänische, Polnische Tschechische, Englische, Französische, Arabische, Türkische und Italienische übersetzt. Zusammen mit Günter Kunert gab er 2013 das Lesebuch Dichter dulden keine Diktatoren neben sich mit 40 Stimmen zu Reiner Kunze heraus. Er gehört zu den Gründern der Else Lasker-Schüler Gesellschaft (Wuppertal) und organisiert seit 1986 die Rösrather Literaturgespräche.
Matthias Buth gehört zur langen Reihe der Dichter-Juristen, promovierte zum Militärstrafrecht der DDR und war bis Ende 2016 Justiziar im Kanzleramt bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Seitdem ist er Rechtsanwalt und publiziert politische Feuilletons im Deutschlandfunk.

Lieferbare Titel von Matthias Buth: