Jürgen Israel

Adig075 090412 Ostern Neuenhagen Portrait Jürgen Israel

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Jürgen Israel, *1944 in Hörnitz/Oberlausitz, ist ein deutscher Lektor, Publizist und Autor. Die Veröffentlichungen von Jürgen Israel umfassen Prosa, Gedichte, Essays und Arbeiten unter anderem zu Anna Seghers, Marie Luise Kaschnitz, Ilse Langner, Heinrich Alexander Stoll und Albrecht Goes.
Nach einem Volontariat von 1963 bis 1965 beim Gustav Kiepenheuer Verlag Weimar studierte Israel 1965–1970 Altertumswissenschaften und Germanistik an der Universität Jena; 1970 bis 1972 wurde er wegen Wehrdienstverweigerung inhaftiert und anschließend mit Berufsverbot belegt. Von einer Anstellung 1973 beim St. Benno-Verlag Leipzig wechselte er nach der Geburt seiner drei Kinder in die freiberuflich Arbeit als Lektor, Publizist und Autor, die er seitdem mit Unterbrechungen ausführt.
Aufenthaltsstipendien führten Israel 1999 in das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, 2001 als Stadtschreiber nach Rheinsberg und 2013–2014 als Dorfschreiber nach Cața/Katzendorf (Rumänien)[1].
Veröffentlichungen (u.a.): Im Urteil der Dichter. Literaturbetrachtungen von Opitz bis Lessing. 1987 Rostock, Vom Wertmaß der Poesie. Literaturbetrachtungen von Goethe bis Fontane. 1987 Rostock, Novembersonne. Prosa und Lyrik. 1988 Leipzig, Musen und Grazien in der Mark. 750 Jahre Literatur in Brandenburg. Ein Lesebuch. 2002 Berlin, Freundschaft. Gedichte. 2003 Leipzig, Großeltern. Prosa. 2008 Leipzig, Vermittler und Versöhner. Albrecht Goes, die DDR und das Judentum. 2010.

Lieferbare Titel von Jürgen Israel:

Katzendorfer Tagebuch„. Mit einem Vorwort von Dr. Bernd Fabritius und
einem Nachwort von Frieder Schuller.

Fragmentarium; 194 Seiten, 16,50 €
ISBN 978-3-86356-132-1