Ewart Reder: komisch, dass wir nicht merken, dass wir komisch sind

Ewart Reder, komisch, dass wir nicht merken, dass wir komisch sind.Possen und Glossen. Mit fünfzehn Zeichnungen und Aquarellen des Autors. Reihe Fragmentarium, Bd. 32, ISBN 978-3-86356-414-8, 288 Seiten,€[D] 23,00

Ein Buch voll mit Comedy legt Ewart Reder auf den Ladentisch. Kolumnen für die Frankfurter Rundschau und andere Zeitungen stehen neben Satiren und Kurzgeschichten, die in Zeitschriften veröffentlicht und mitunter prämiert wurden. Hier sprechen Handschuhe, Geschirr- spüler, Städte, ein ganzer Planet. Einige Kolumnen durchfliegt eine Drohne, die die Wahrheit kennt, auch die Gedanken. Andere Glossen formulieren Distanzen, unter anderem zu Kartoffeln, Poetry-Slams und Herrenabenden. Wild wird es in den Geschichten. Ein Jugendlicher, der nie aus seinem Zimmer kommt, betrügt in Wahrheit seine Eltern mit einer Zweitfamilie. Jim Morrison stirbt mit achtundsiebzig in Rom,
nachdem er seinen „Tod“ in einer Pariser Badewanne 1971 als biographischen Tauchgang geoutet hat.
Schnall dich an, hier kommt ein Buch wie ein Freizeitpark. Nur billiger.

Von kaum einem ließe ich mich lieber zutexten als von Ewart Reder. Dieses Buch ist sehr komisch! Wenn das nicht komisch ist, was dann?
Heiko Werning (Titanic)

wart Reder schreibt spritzig, er schwafelt nicht. Seine Schilderungen atmen, sie verfügen über eigenes Leben, pulsieren von Zeile zu Zeile, was für Kurzweil sorgt. Solche Bücher brauchen wir in diesen Tagen!
Nürnberger Nachrichten

Ewart Reders Kurzprosa ist fesselnd, saugt einen beim Lesen auf. Reder beherrscht diese Kunst vorzüglich.
Main-Echo, Aschaffenburg

Ewart Reder sucht die Facetten des Lebens. Ein Erzähler der großen Dinge.
Frankfurter Rundschau

Prall voller Realität aus vielen verschiedenen Milieus und Lebenslagen – dieser Autor ist es wert, dringend empfohlen zu werden.
Ossietzky

Ewart Reder
Bücher im Pop Verlag:

Die hinteren Kapitel der Berührung. Gedichte.
ISBN 978-3-86356-326-4, 201 S., €[D]18,50

komisch, dass wir nicht merken, dass wir
komisch sind. Possen und Glossen. Mit fünfzehn Zeichnungen und Aquarellen
des Autors.
ISBN 978-3-86356-414-8, 288 S., €[D]23,00

Smartphone-Storys

Smartphone-Storys. Erkundungen eines Phänomens. Eine Anthologie der Literaturgruppe POSEIDON. Herausgegeben von PH Gruner und Andreas Roß. Kartoniert. Mit Schutzumschlag (bedruckt). Reihe Epik . Bd. 144; ISBN 978-3-86356-385-1; 199 Seiten, €[D]18,50

Mit Beiträgen von:
| PH Gruner | Fritz Deppert | Iris Welker-Sturm | Ewart Reder | Tom Wolff |
| Stefan Benz | Barbara Zeizinger | Marina D’Oro | Andreas Roß | Gerty Mohr | Alex Dreppec | Elena Feder | Marc Mandel | Tamara Krappmann | Frank Schuster | Eberhard Malwitz | Thomas Fuhlbrügge | Sorosh Masudi | ChatGPT |

Das Smartphone als zentrales digitales Werkzeug der zivilisatorischen Moderne ist zum schier Selbstverständlichen in der Grundausstattung des Lebens geworden. Es hat die Qualität von Identität angenommen. Das flache Wunderdings liegt den meisten Menschen permanent in der Hand, beim Essen wie Besteck neben dem Teller und oft auch auf dem Magen. Es ist so wichtig geworden, dass eine literarische Auseinandersetzung geradezu überfällig ist. Hier sind sie, die Smartphone-Storys.

Die Literaturgruppe POSEIDON wurde aus der Taufe gehoben im Sommer 2005 von den Freunden PH Gruner und Wigand Lange (1946-2021). Ihr Vorhaben: In Südhessen beheimatete Autoren sollten weniger über- als miteinander sprechen. So bringt POSEIDON seit rund 20 Jahren Lyriker, Essayisten, Erzähler, Romanciers, Dramatiker, Feuilletonisten und Satiriker an ei- nen Tisch. POSEIDON ist keine Sezession, kein Club, kein Verein, POSEIDON ist Ideenbörse und Platt- form für Austausch, Debatte und gemeinsame Aktion.
Die Gruppe hat Lesungen auch an ungewöhnlichen Orten umgesetzt, zum Beispiel in Eisenbahnwaggons, in einem Schleichkatzenkäfig im Zoo, inmitten einer großen Expressionismus-Ausstellung, bei der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, in alternativen Klein- kunsttheatern, Kulturzentren und bei interdisziplinären Projekten mit Künstlerverbänden.
POSEIDON-Anthologien gibt es in Buchform, als Hörbuch oder im Kunstkatalog:
• „Zug um Zug“, 2009, „StadtLand- Kuss“, 2011
• „ … in Wort & Bild“, Kunstkatalog, 2012
• „z.B. Darmstadt“, Hörbuch, 2013
• „CO-RO-NA. 19 Autorenbeiträge zu COVID-19. 19 Reaktionen auf eine Pandemie“, 2020