{"id":6034,"date":"2021-12-02T04:32:56","date_gmt":"2021-12-02T04:32:56","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=6034"},"modified":"2021-12-02T05:56:26","modified_gmt":"2021-12-02T05:56:26","slug":"gerti-michaelis-rahr-der-vorhang-fiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=6034","title":{"rendered":"Gerti Michaelis Rahr: Der Vorhang fiel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6044\" src=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_A_BuB-191x300.jpg\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_A_BuB-191x300.jpg 191w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_A_BuB-768x1206.jpg 768w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_A_BuB-652x1024.jpg 652w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_A_BuB.jpg 1654w\" sizes=\"auto, (max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6045\" src=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_B-205x300.jpg\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_B-205x300.jpg 205w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_B-768x1124.jpg 768w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_B-700x1024.jpg 700w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/978-3-86356-348-6_B.jpg 1654w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=6036\">Gerti Michaelis Rahr<\/a>, <em><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=6034\">Der Vorhang fiel. Lebenswege einer K\u00fcnstlerin durch drei Diktaturen. Zeitzeugin eines Jahrhunderts<\/a>. <\/em>Reihe Fragmentarium Bd. 24, 261 S,.ISBN 978-3-86356-348-6<em>, <\/em>\u20ac[D]19,90.<\/p>\n<p>Oft waren es Zuf\u00e4lle oder eine Art von F\u00fcgung, welche mich f\u00fchrten, aber letztlich auch unbeschadet Elend, Schrecken und Erniedrigung \u00fcberstehen lie\u00dfen. Ebenso oft halfen mir Lebenswille und Mut, an den grauenvollen Tagen in Dresden oder Berlin der letzten Kriegswochen, an der Verschleppung ins sowjetische Internierungslager, an den Jahren hinter dem \u201eEisernen Vorhang\u201c in Ungarn nicht zu zerbrechen.<br \/>\nStets half mir meine tiefe Liebe zur Heimat, worunter ich heute nicht mehr ein Nationalland allein verstehe.<br \/>\nNachkommenden Generationen m\u00f6ge man nicht nur Geschichtszahlen \u00fcber das vergangene 20. Jahrhundert vermitteln, sondern auch die hinter Zahlen und Fakten verborgenen menschlichen Trag\u00f6dien dieser Epoche nahe bringen. Heute leben wir in Europa in Freiheit, und ich f\u00fchle mich befreit von den dunklen Seiten der Erinnerungen durch das geschriebene Wort.<br \/>\nGerti Michaelis Rahr<\/p>\n<p>Wer Gerti Michaelis Rahr heute fragt, wie sie ihren Lebensweg beschreiben w\u00fcrde, dem antwortet die 97-j\u00e4hrige: &#8222;Bunt!&#8220;<br \/>\nWas zweifellos stimmt, aber auch wie eine Untertreibung klingt. Denn die Farb- palette ihres Lebens, um im Bild zu bleiben, war so facettenreich wie die so vieler Menschen, die im Zweiten Weltkrieg und davor heranwuchsen. Gleichfalls war auch bei ihr die Kolorierung oft grau und pechschwarz. Dazu kamen die Kl\u00e4nge ihres Lebens. Der Applaus auf der B\u00fchne als T\u00e4nzerin, die Detonationen der Fliegerbomben oder auch die ber\u00fchrende Stille der ungarischen Puszta im sp\u00e4teren Kommunismus.<br \/>\n&#8222;Ja, mein Leben war bunt&#8220;, wiederholt Gerti Michaelis Rahr, die heute im Allg\u00e4u lebt.<br \/>\nAuch in ihrem hohen Alter bewohnt sie selbst\u00e4ndig eine Wohnung, wo sie dem Gast von ihrem ungew\u00f6hnlichen Werde- gang erz\u00e4hlt, der sie durch drei Diktaturen f\u00fchrte. Und \u00fcber den sie heute sagt: &#8222;Der Kriegsausbruch am 1. September 1939 war die Ursache, dass sich mein ganzes Leben v\u00f6llig anders entwickelt hat, als ich es wollte.&#8220;<br \/>\nDie vielen Jahre haben aus ihr einen nachdenklichen Menschen gemacht:<br \/>\n&#8222;Wer Hass s\u00e4t, darf nicht in der aufkeimenden Saat Liebe erwarten.&#8220;<br \/>\n&#8222;Keine Schuld ist ausl\u00f6schbar, aber das Verzeihen ist manchmal leichter als das Vergessen, denn Wunden heilen lang- samer, als sie geschlagen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Schw\u00e4bische Zeitung,<br \/>\naus &#8222;Sehnsucht nach Freiheit.<br \/>\nWie die 97-j\u00e4hrige Gerti Michaelis Rahr aus Leutkirch drei Diktaturen \u00fcberlebte&#8220;, von Dirk Grupe.<\/p>\n<p>Dies ist ein \u00e4u\u00dferst spannendes Buch von einer Frau, die sich aufgrund von politischen Unw\u00e4gbarkeiten nicht unterkriegen lie\u00df, sich selbst treu blieb, ihre Mitmenschlichkeit nicht verleugnete und sich nicht an Unrechts- regime anpasste, jedoch durch sie erfahren hat, wie inhuman Menschen sein k\u00f6nnen, wenn man ihnen Macht gibt.<br \/>\nSehr empfehlenswert.<\/p>\n<p>Helga K\u00f6nig, Journalistin<\/p>\n<p>Diese Lebenserinnerungen sind ein<br \/>\nauthentisches Dokument der Zeitge- schichte, sie beinhalten historische Fakten und zutiefst pers\u00f6nliche Betrachtungen.<br \/>\nR\u00fcckblick auf ein langes Leben seit 1921, das auch und gerade gegenw\u00e4rtig eindringlich bewusst macht, wie unmenschlich diktatorische Regime zu allen Zeiten sind.<br \/>\nViel Trost und Mut spenden die gelebte Kunst, der Tanz und die Empathie, mit der eine lebensbejahende Frau selbst in d\u00fcstersten Jahren ihren Mitmenschen begegnet, um Freude und Sch\u00f6nheit zu vermitteln.<br \/>\nDer aus k\u00fcnstlerischer Haltung gen\u00e4hrte Widerstandsgeist wird trotz des erlittenen Schicksals in drei verschiedenen Diktaturen zum pr\u00e4genden, ermutigenden Lebensinhalt.<\/p>\n<p>Imre T\u00f6r\u00f6k, Schriftsteller<br \/>\n(Sohn von Gerti Michaelis Rahr)<\/p>\n<p>Lieferbare Titel von <a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=6036\">Gerti Michaelis Rahr<\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li><span lang=\"RO\"><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=6054\"><em>Unverhofft<\/em><\/a>. <\/span><b>Reihe EPIK, Bd. 35.<\/b> <span lang=\"RO\">ISBN: 978-3-86356-021-8, 100 Seiten, <\/span>\u20ac[D] <span lang=\"RO\">10,50\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><em><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=6034\">Der Vorhang fiel. Lebenswege einer K\u00fcnstlerin durch drei Diktaturen. Zeitzeugin eines Jahrhunderts<\/a>. <\/em>Reihe Fragmentarium Bd. 24, 277 S,.ISBN 978-3-86356-348-6<em>, <\/em>\u20ac[D]19,90.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerti Michaelis Rahr, Der Vorhang fiel. Lebenswege einer K\u00fcnstlerin durch drei Diktaturen. Zeitzeugin eines Jahrhunderts. Reihe Fragmentarium Bd. 24, 261 S,.ISBN 978-3-86356-348-6, \u20ac[D]19,90. 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