{"id":5993,"date":"2021-10-25T04:43:51","date_gmt":"2021-10-25T04:43:51","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5993"},"modified":"2021-10-27T06:37:13","modified_gmt":"2021-10-27T06:37:13","slug":"dieter-schlesak-das-narbenwahre-und-die-kunst-der-rueckkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5993","title":{"rendered":"Dieter Schlesak: Das Narbenwahre und die Kunst der R\u00fcckkehr"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=884\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5999\" src=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_B-205x300.jpg\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_B-205x300.jpg 205w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_B-768x1124.jpg 768w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_B-700x1024.jpg 700w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_B.jpg 1654w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5998\" src=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_BuB-191x300.jpg\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_BuB-191x300.jpg 191w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_BuB-768x1206.jpg 768w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_BuB-652x1024.jpg 652w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/978-3-86356-346-2_BuB.jpg 1654w\" sizes=\"auto, (max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/>Dieter Schlesak<\/strong><\/a>: <em><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5993\">Das Narbenwahre und die Kunst der R\u00fcckkehr<\/a>.<\/em> Roman. Reihe Epik Bd. 127, 503 Seiten, ISBN: 978-3-86356-346-2, \u20ac[D] 29,00<\/p>\n<p>\u201eAlso das Einzige, was noch m\u00f6glich ist heute nach all dem Wahnsinn, sind Irrenromane!\u201c, stellt der Erz\u00e4hler apodiktisch fest. Nach dem Tod seiner Mutter, der ihn v\u00f6llig aus der Bahn geworfen hat, h\u00e4lt er sich als \u201eFreig\u00e4nger\u201c in einer psychiatrischen Anstalt auf, wo er in einem manischen Schreibprozess versucht, dem zersplitterten Bewusstsein seiner selbst auf den Grund zu gehen, indem er seine ihm mittlerweile abhandengekommene Lebenswelt in den Zeilen auf dem Bildschirm des Laptops \u201ewirklich\u201c, also Text werden l\u00e4sst: \u201eUnd jede sch\u00f6ne alte Erinnerung samt den Gedanken dazu mit ihrer Langsamkeit ist jetzt nur noch im Buch geborgen und zusammengef\u00fchrt. Was suchst du da? Erleuchtung? Ber\u00fchrung? Dass das Wirkliche identisch sei mit dem Geschriebenen?\u201c Der abgespaltene Teil seines Ich, das fr\u00fcher am Leben teilhatte, dar\u00fcber hinaus aber auch die Gegenwart des Erz\u00e4hlers in der Anstalt mitbestimmt, nennt er Michael Terplan: \u201eUnd dann sagte mir Terplan, es sei schon so, ich solle nicht erschrecken, er sei ja ich, wenn er da sei, aber es sehe ihn niemand, nur ich, nun ja, er sei einfach ein Gespenst meiner Erinnerung \u2026 mein wichtigstes Gespenst \u2026 aus der Zeit, als es mich noch gab.\u201c<\/p>\n<p>Um Gespenster jedoch handelt es sich in den hier evozierten Erinnerungen keineswegs, es gibt da keine Spukgestalten, sondern nur die Stimmen all der Toten, die Terplan als nahe Verwandte und Freunde auf seinem Lebensweg begleitet haben und ihm nun wieder \u2013 voraussichtlich zum letzten Mal \u2013 im wahrsten Sinne des Wortes durch den Kopf geistern: \u201ePraeterita mutare nemo potest \u2026 Aber vielleicht stimmt der Spruch gar nicht: Was vergangen ist, kann auch heute noch ver\u00e4ndert werden, denn sie sind da, und wenn sie nicht tot sind, kann auch die Vergangenheit nicht vergangen sein. Auch deshalb bin ich von diesem Experiment fasziniert, die Vergangenheit darf, wie die Zukunft, nicht vergangen sein.\u201c Und so bricht er, vom Klinikpersonal argw\u00f6hnisch be\u00e4ugt, Tag f\u00fcr Tag unverdrossen auf, um sich im Zuge seiner gedanklichen R\u00fcckkehr des gesamten biografischen Ballastes zu entledigen und frei zu werden f\u00fcr das \u201eOffene\u201c, das er in den Gespr\u00e4chen mit den Toten sucht und bei seinem eigenen Tod zu erreichen hofft: \u201eDas w\u00e4re ein Entkommen aus der eigenen schmerzlichen Biografie; wenn der qu\u00e4lende Berg von Erinnerung, Tradition, Vaterordnung samt Begrifflichkeit und bis hin zu den Kriegen und Ideologien verlassen ist, gibt es den offenen neuen Augenblick, das Unbetretene.\u201c<\/p>\n<p>Der Wahnsinn, der dem Erz\u00e4hler zusetzt, bezeichnet n\u00e4mlich nicht allein seine pers\u00f6nliche Verfassung als Patient in einer Nervenheilanstalt, sondern ist vielmehr und haupts\u00e4chlich symptomatisch f\u00fcr das ganz reale Geschehen w\u00e4hrend des 20. Jahrhunderts, das auch sein Leben gepr\u00e4gt und mit den Katastrophen der beiden Weltkriege, der zwei Diktaturen sowie der systematischen physischen und psychischen Ausl\u00f6schung von Millionen Menschen bis in Terplans allt\u00e4gliches Umfeld und seine Familie hineingereicht und auch ihn von Kindertagen an f\u00fcr das weitere Leben gesch\u00e4digt hat.<\/p>\n<p>Zwangsl\u00e4ufig greift der Autor bei diesem Experiment der geistigen Befreiung und gleichzeitigen \u00d6ffnung f\u00fcr \u00dcbersinnliches, ja letztlich f\u00fcr das Numinosum, auch auf eine ganze Reihe autobiografisch gepr\u00e4gter Szenen zur\u00fcck, die seinen Lesern aus den Romanen <em>Vaterlandstage<\/em> und <em>TranssylWAHNien<\/em> bekannt sein d\u00fcrften, doch werden sie hier in einem v\u00f6llig anderen Kontext, also auch mit einer v\u00f6llig anderen Zielsetzung neu zusammengef\u00fcgt: \u201eZ\u00e4hl die Jahre. Jetzt sind sie da. Die Kuckucksuhr mit dem Holzkuckuck, der schlug viertelstundenweise den Tod an, verneigte sich davor, bunt.\u201c Denn im Exitus letalis erkennt der Erz\u00e4hler nun die einzige M\u00f6glichkeit einer \u201eHeimkehr\u201c \u2013 \u201eauch wenn es keiner glauben will\u201c. Und res\u00fcmiert angesichts der bevorstehenden Elektroschocks, die ihn seines Ged\u00e4chtnisses berauben werden, nicht nur voller Angst vor den Schmerzen, sondern auch voller Zuversicht auf das baldige Verschmelzen im Tod mit dem EINEN: \u201eWas bleibt? Zeit ist reine Illusion; es gibt sie nicht, nur unser \u00c4lterwerden, das aber l\u00e4sst sich nicht so einfach berechnen \u2026 Jahre \u2026 Unsinn \u2026 Nichts mehr kann mir passieren, es ist ja schon passiert.\u201c Was aber tats\u00e4chlich bleibt, hat der Dichter Dieter Schlesak gestiftet: seinen nun posthum ver\u00f6ffentlichten Roman \u201eDas Narbenwahre und die Kunst der R\u00fcckkehr\u201c.<\/p>\n<p>Lieferbare Titel von <a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=884\"><strong>Dieter Schlesak<\/strong><\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Poesie\/po\u00e9sie<\/strong> <em><strong>Zeitgen\u00f6ssische Dichtung aus Frankreich und Deutschland <\/strong> <\/em>ISBN: 3-937139-00-1. 168\u00a0Seiten:14,5\u00a0\u00d7\u00a020,5\u00a0cm. 14,00Eur[D] \/ 15,00\u00a0Eur[A] \/ 24,40\u00a0sFr.<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/Rodica%20Draghincescu.htm\">Rodica Draghincescu<\/a>: Schreibenleben.<\/strong> (FRAGMENTARIUM Sammlung) Literaturkommentar in ungew\u00f6hnlicher Form: Interviews mit Kulturpers\u00f6nlichkeiten.\u00a0 Format 14,0 x 20 cm, ca. 320 Seiten, ISBN: 3-937139-03-6. Preis: 23,60 Euro.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=3419\">Romani\u0163a Constantinescu<\/a><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=3419\">,<\/a> (Hrsg.), <i> <a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=3413\">Im kalten Schatten der Erinnerung<\/a><a href=\"https:\/\/traian.pop-verlag.com\/978-3-937139-76-0.htm\">.<\/a><\/i><\/strong> Eine Anthologie zeitgen\u00f6ssischer Prosa aus Rum\u00e4nien.\u00a0 (EPIK- Sammlung); 332\u00a0Seiten, ISBN: 978-3-937139-76-0, \u20ac[D] 20,00<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=927\">Nichita St\u0103nescu<\/a>: <a href=\"http:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=930\">Elf Elegien<\/a>. <\/strong>Gedichte, (LYRIK Sammlung)\u00a075\u00a0Seiten, 20,0\u00a0\u00d7\u00a014,0\u00a0cm; ISBN: 3-937139-06-0; Preis: 12,70 Euro.<\/li>\n<li><strong>Namen Los<\/strong>, Liebes- und Todesgedichte. (LYRIK- Sammlung); 119\u00a0Seiten, 20,0\u00a0\u00d7\u00a014,0\u00a0cm; ISBN: 978-3-937139-30-3, \u20ac[D]14,20<\/li>\n<li><strong>Vlad. Dracula \u2013 Korrektur. <\/strong>Roman. (EPIK- Sammlung); 200 Seiten, 20,0\u00a0\u00d7\u00a014,0\u00a0cm; ISBN: 978-3-937139-36-2, \u20ac[D]16,20<\/li>\n<li><strong>VLAD, DER TODESF\u00dcRST.<\/strong> Die Dracula-Korrektur. 2., neu bearbeitete und erg\u00e4nzte Auflage. Roman. (EPIK- Sammlung); 206\u00a0Seiten, 14,0\u00a0\u00d7\u00a020,0\u00a0cm; ISBN: \u00a0978-3-937139-57-9. \u20ac[D]16,20.<\/li>\n<li><strong>DER TOD UND DER TEUFEL<\/strong>. Materialien zu \u201eVLAD, DER TODESF\u00dcRST. Die Dracula-Korrektur\u201c (FRAGMENTARIUM- Sammlung); 232\u00a0Seiten, 14,0\u00a0\u00d7\u00a020,0\u00a0cm;\u00a0 ISBN: 978-3-937139-75-3;\u00a0 \u20ac[D]16,00<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/978-3-937139-77-7.htm\">Heimleuchten,<\/a> <\/strong>(LYRIK- Sammlung); 120\u00a0Seiten, 14,0\u00a0\u00d7\u00a020,0\u00a0cm; ISBN: \u00a0978-3-937139-77-7. \u20ac[D]14,40.*Eine <a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/978-3-937139-78-4.htm\">Vorzugsausgabe<\/a> ist erschienen. (Ludwigsburg: Pop, 2009 ISBN: 978-3-937139-78-4). Die Exemplare, von 1 bis 60 nummeriert, wurden auf Munken Print Cream 115g\/qm 1,8-faches Volumen Papier gedruckt (Umschlag: 250g\/qm SoporSet, Schutzumschlag: 160g\/qm SoporSet), und vom Autor einzeln signiert.<\/li>\n<li><em><strong><a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/978-3-937139-78-4.htm\">Heimleuchten,<\/a> <\/strong><\/em>(LYRIK- Sammlung); 120\u00a0Seiten, Vorzugsausgabe. Die Exemplare, von 1 bis 60 nummeriert, sind auf Munken Print Cream 115g\/qm 1,8-faches Volumen Papier gedruckt (Umschlag: 250g\/qm SoporSet, Schutzumschlag: 160g\/qm SoporSet), und vom Autor einzeln signiert.; ISBN: \u00a0978-3-937139-78-4. \u20ac [D] 30,00<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/juergen_egyptien.htm\">\u00a0J\u00fcrgen Egyptien<\/a>, <a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/george_gutu.htm\"> George Gu\u0163u<\/a>, <a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/wolfgang_schlott.htm\"> Wolfgang Schlott,<\/a> <\/strong><strong><a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/maria_irod.htm\">Maria Irod<\/a><\/strong> (Hrsg.) <em><strong><a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/sprachheimat.htm\">SPRACHHEIMAT.<\/a> Zum Werk von <\/strong><\/em><strong><a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/dieter_schlesak.htm\">Dieter Schlesak<\/a><\/strong> <em><strong> in Zeiten von Diktatur und Exil. <\/strong><\/em>ISBN: 978-3-937139-85-2. 29,90 Euro.<\/li>\n<li><strong><em><a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/licht_blicke.htm\">Licht Blicke.<\/a><\/em><\/strong> (Lyrik- Sammlung) 115 S. ISBN: ISBN: 978-3-86356-044-7, \u20ac [D] 14,80\u2013 \u20ac [AT] 15,\u2013 SFr [CH] 22,\u2013<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/horst_samson.htm\">Horst Samson<\/a> <\/strong>(Hrsg.):<strong>\u00a0<\/strong> <a href=\"http:\/\/traian.pop-verlag.com\/heimat_-_gerettete_zunge.htm\">Heimat \u2013 gerettete Zunge.<\/a> Visionen und Fiktionen deutschsprachiger Autoren aus Rum\u00e4nien.\u00a0Eine literarische Begegnung. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Wolfgang Schlott. (UNIVERSITAS Sammlung) 373 S. ISBN:\u00a0 978-3-86356-051-5, \u20ac [D] 25,\u2013 \u20ac [AT] 25,\u2013 SFr [CH] 35,\u2013<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=373\"><strong>TRANSSYLWAHNIEN<\/strong><\/a>. Roman. Die POP-Verlag-Epikreihe; Bd. 54. 348 Seiten,\u00a0ISBN 978-3-86356-090-4; \u20ac[D]18,20<\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=339\">\u201cEIN BUCHSTAB BLEIBT Auf gr\u00fcnem Zweig\u201d. Tagebuchgedichte und ein Essay.<\/a> <\/strong>Die POP-Verlag-Lyrikreihe; Bd. 73; ISBN 978-3-86356-101-7; 154 Seiten; \u20ac[D]17,80<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5494\"><strong>LYRIKARCH\u00c4OLOGIE.\u00a0<\/strong><\/a><strong>Gedichte und Gedanken. <\/strong>Reihe Lyrik Bd. 152, 226 Seiten, ISBN: 978-3-86356-313-4, \u20ac[D]19,90<\/li>\n<li><strong> <a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5993\">Das Narbenwahre und die Kunst der R\u00fcckkehr<\/a>.<\/strong> Roman. Reihe Epik Bd. 127, 503 Seiten, ISBN: 978-3-86356-346-2, \u20ac[D] 29,00<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieter Schlesak: Das Narbenwahre und die Kunst der R\u00fcckkehr. Roman. Reihe Epik Bd. 127, 503 Seiten, ISBN: 978-3-86356-346-2, \u20ac[D] 29,00 \u201eAlso das Einzige, was noch m\u00f6glich ist heute nach all dem Wahnsinn, sind Irrenromane!\u201c, stellt der Erz\u00e4hler apodiktisch fest. 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