{"id":5098,"date":"2020-05-27T07:52:49","date_gmt":"2020-05-27T07:52:49","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5098"},"modified":"2020-08-12T06:36:34","modified_gmt":"2020-08-12T06:36:34","slug":"test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5098","title":{"rendered":"Wendel Sch\u00e4fer: Freigang der K\u00e4uze"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5297\" src=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_B-210x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_B-210x300.jpg 210w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_B-768x1097.jpg 768w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_B-717x1024.jpg 717w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_B.jpg 1654w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5298\" src=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_A-210x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_A-210x300.jpg 210w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_A-768x1097.jpg 768w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_A-717x1024.jpg 717w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/978-3-86356-278-6_A.jpg 1654w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5098\">Wendel Sch\u00e4fer<\/a><\/strong>:<a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5098\"><strong> Freigang der K\u00e4uze. Von Schelmen, Tr\u00f6pfen, schr\u00e4gen V\u00f6geln<\/strong><\/a>. Illustration und Coverbild: <a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=5305\"><strong>Michael Schaffer<\/strong><\/a>. Reihe Epik Bd. 106; ISBN: 978-3-86356-278-6; 244 Seiten, \u20ac[D]19,50<\/p>\n<p>&#8222;Bemerkenswerte Literatur verspricht keine L\u00f6sungen, sondern zeigt Verh\u00e4ltnisse und Verstrickungen auf, fasst den Geist ihrer Zeit, ohne im Gewand des Zeitheistigen aufzutreten. Auch wenn es wohl bis auf weiteres nur wenige bemerken werden, Sch\u00e4fers Kurzprosa z\u00e4hlt zu dieser Literatur. \u00a0Und \u2013 Sch\u00e4fers Prosa eignet ein Alleinstellungsmerkmal.&#8220; <em>Klaus Wiegerling<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Protagonisten, M\u00e4nner meist, weil Torheiten, Irrationalem und allerlei Abwegigkeit zug\u00e4nglicher als Frauen. Es sind Antihelden, die aus der Zeit gefallen sind. Sie verdienen weniger Bewunderung als Mitleid. Sie w\u00e4hnen sich unverstanden, zur\u00fcckgesetzt, ja, diskriminiert. So suchen sie ihr \u201aHeil\u2018 in der Flucht aus der Wirklichkeit und f\u00fchren ein Innenleben mit vermeintlichem Komfort. Sie verwandeln sich, schl\u00fcpfen in seltsame, ja, waghalsige Rollen und vollf\u00fchren groteske Seitenspr\u00fcnge. Sehr oft allerdings enden diese Eskapaden t\u00f6dlich. Viele Texte sind Umkippgeschichten. Einmal angefangen, wei\u00df der Leser nicht, worauf er sich da eingelassen hat.<\/p>\n<p><strong>Kritikerstimmen<\/strong>:<\/p>\n<p><em>Nicht ins groteske Gestr\u00fcpp menschlicher Begehrlichkeiten f\u00fchren diese Texte, sondern in den Dschungel absurder Monstrosit\u00e4t. <\/em><br \/>\n<em>Ein literarisches Abenteuer \u2013 le- senswert.<\/em><br \/>\nSCRIPTUM<\/p>\n<p><em>Die Prosa ist fassbar, greifbar, phantastisch, lebensnah, etwas verr\u00fcckt, wie das Leben nun einmal sein kann. O poetes soyez fous. (A. Rimbaud) \u2026 Wendel Sch\u00e4fer ist wie Wein zu Kanaan \u2013 unersch\u00f6pflich und gut<\/em>.<br \/>\nRobert Schaus<\/p>\n<p><em>Das Beste, was ich in letzter Zeit gelesen habe: meisterlich, perfekt. Hier\u00fcber sprechen wir auf gleicher Augenh\u00f6he.<\/em><br \/>\nKatja Lange-M\u00fcller<\/p>\n<p><em>In Zeiten der Redseligkeit sind Wendel Sch\u00e4fers Kurzgeschichten in knapper, aber pr\u00e4ziser Sprache Auskunft \u00fcber Formen menschlicher Existenzen \u00fcber eine mal surreale, mal tragische Welt, in der sich schr\u00e4ge und teilweise verst\u00f6rende Gestalten versuchen zurechtzufinden. Es geht um skurrile, gemeine, bemitleidenswerte, verr\u00fcckte und r\u00e4tselhafte Menschen, vor allem auch um die unergr\u00fcndlichen Bereiche des menschlichen Daseins. Sch\u00e4fers minimalistischer und konstruktiver Schreibstil besteht hier und da aus Br\u00fcchen im Sprachduktus und betont die satirische Kurzprosa umso mehr.<\/em><br \/>\nNasanim Ates<\/p>\n<p><em>Sch\u00e4fers Kurzprosa beschreibt die ganz eigenen Welten skurriler Charaktere und liegt mit durchgehender Entr\u00fccktheit wohl recht quer zum literarischen Tagesgesch\u00e4ft \u2026 Verschrobene anf\u00e4nglich eher harmlose Aktionen f\u00fchren durch unerwartete Mutation ganz neue, ungeahnte Ereignisse herbei. Diese sind oft terminal, zumindest katastrophal, dabei dunkel bis schwarz. \u2013 Unterhaltsam \u2013 und lehrreich.<\/em><br \/>\nMichael Schaffer<\/p>\n<p><em>Den bei der Buchvorstellung im belgischen St. Vith hochgelobten Prosaband werden Sie vergeblich zwischen Bestsellern stapeln, und er ist alles andere als ein Urlaubsschm\u00f6ker. Sch\u00e4fer liefert das literarisch Feine, Geschliffene, das Wort f\u00fcr Wort Durchdachte und geh\u00f6rt damit nach den Worten seines Laudators Prof. Wiegerling zu einer Spezies von Autoren, die uns staunen l\u00e4sst. Wir staunen \u00fcber Vielfalt, verbl\u00fcffende Einf\u00e4lle und literarischen Artenreichtum.<\/em><br \/>\nErnst Heimes<\/p>\n<p><em>&#8230; \u00fcberhaupt sind Sch\u00e4fers Texte von wohltuender Knappheit, gerade in Zeiten blo\u00dfer Ge- schw\u00e4tzigkeit.<\/em><br \/>\nRainer Wedler<\/p>\n<p><em>Wendel Sch\u00e4fer wei\u00df als Autor noch, wie Originale aussehen. Er vermag sich in sie hineinzu- versetzen, ja, mit zunehmender Lebenserfahrung findet er eine umso tiefere Freude an solch sanften Verr\u00fccktheiten. Wendel Sch\u00e4fer beschreibt unnormale Menschen, welche eigene Ziele verfolgen. Das macht sie dem Leser interessant. Sch\u00e4fer stellt das so fein ziseliert dar, dass wir Lesende rasch begreifen, wo- rum es dem einsamen Menschen geht. Ein feinsinniger und le- senswerter Blick zur\u00fcck in die Vergangenheit.<\/em><br \/>\nBarbara H\u00f6hfeld<\/p>\n<p><em>Es steckt Verf\u00fchrungslust in den grotesken, absurden, abenteuerli- chen, vielleicht auch spinnerten Texten \u2026 Ein vergn\u00fcgliches Lesen auf den Innenlippen \u2026 eine Besonderheit schon diese sprachlichen Ausfl\u00fcge in den Schmelztiegel \u00fcberlieferter und neuester Wortmittel.<\/em><br \/>\nElisabeth Alexander<\/p>\n<p><em>Es sind eigenartige Typen und Charaktere, die Wendel Sch\u00e4fer entwirft. Skurrile, ja, bizarre Ty- pen, die so gar nicht in die normale Welt passen. Der Autor versammelt Kurzprosa, die sich mit g\u00e4ngigen Kurzgeschichten nicht vergleichen l\u00e4sst. Die Handlungen beschreibt der Autor mit einer Sprache, die nur einer beherrscht, dem es nicht darauf ankommt, m\u00f6glichst viel zu schreiben, sondern Au\u00dferge- w\u00f6hnliches, Einpr\u00e4gsames und Unvergleichbares. Da wird kein Wort willk\u00fcrlich gew\u00e4hlt, son- dern alle werden sie sorgf\u00e4ltig auf ihre Treffsicherheit und Bild- haftigkeit hin abgeklopft. Sprach-<\/em><br \/>\n<em>liche Leckerbissen gibt es damit zuhauf.<\/em><br \/>\nPeter Lindemann<\/p>\n<p>Lieferbare Titel von <strong><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5098\">Wendel Sch\u00e4fer<\/a><\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Freigang der K\u00e4uze. <a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=5098\">Von Schelmen, Tr\u00f6pfen, schr\u00e4gen V\u00f6geln<\/a><\/strong>. Illustration und Coverbild: <a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=5305\"><strong>Michael Schaffer<\/strong><\/a>. Reihe Epik Bd. 106; ISBN: 978-3-86356-278-6; 244 Seiten, \u20ac[D]19,50<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wendel Sch\u00e4fer: Freigang der K\u00e4uze. Von Schelmen, Tr\u00f6pfen, schr\u00e4gen V\u00f6geln. Illustration und Coverbild: Michael Schaffer. 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