{"id":4482,"date":"2019-07-29T13:22:55","date_gmt":"2019-07-29T13:22:55","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=4482"},"modified":"2022-01-02T13:31:01","modified_gmt":"2022-01-02T13:31:01","slug":"marco-sagurna-minimal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=4482","title":{"rendered":"Marco Sagurna: MINIMAL"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4500 size-medium\" src=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_A-205x300.jpg\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_A-205x300.jpg 205w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_A-768x1124.jpg 768w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_A-700x1024.jpg 700w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_A.jpg 1654w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4501 size-medium\" src=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_B-205x300.jpg\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_B-205x300.jpg 205w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_B-768x1124.jpg 768w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_B-700x1024.jpg 700w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/978-3-86356-256-4_B.jpg 1654w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=3144\">Marco Sagurna<\/a>: <a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=4482\">MINIMAL<\/a><\/strong> Gedichte. Die POP-Verlag-LYRIKREIHE Bd. 124. ISBN 978-3-86356-256-4, 86 Seiten, \u20ac[D]12,80 &#8211;&gt; <strong>Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Was beim Durchbl\u00e4ttern sofort ins Auge sticht, sind &#8218;Emoji-Gedichte&#8216;, die Sagurna gro\u00dfz\u00fcgig \u00fcber die Sammlung gestreut hat. Gedichte aus Emojis? Gut m\u00f6glich, dass wir es hier mit einer Weltpremiere zu tun haben. Man ist von ferne erinnert an die deutschen Lautgedichte von Hugo Ball, aus den Anf\u00e4ngen des 20. Jahrhunderts &#8211; nur eben mit den ulkigen kleinen Piktogrammen und Ideogrammen. Ein Spa\u00df, sicher nicht mehr. Aber die deutsche Lyrik war immer schon ein weites Feld. Und sie kann auch kurzweilig sein.<\/p>\n<p>Immer zum Beispiel bei dem gro\u00dfen deutschen Dichter Hans Magnus Enzensberger. Der hat in seinem ganz aktuellen Buch auch noch einmal Grunds\u00e4tzliches zu der Gattung formuliert: \u00bbWeit verbreitet ist auch die Vorstellung, G.e seien\u00a0<em>schwierig<\/em>. An dieser Mystifikation sind ihre Urheber nicht ganz unschuldig. Tatsache ist jedoch, dass Texte dieser Gattung meistens leichter verst\u00e4ndlicher sind als Parteiprogramme, Allgemeine Gesch\u00e4ftsbedingungen oder Gebrauchsanleitungen.<\/p>\n<p>Im \u00fcbrigen irren Menschen, die behaupten, G.e seien ihnen fremd. Personen, die keinerlei Texte auswendig k\u00f6nnen, sind extrem selten. Weithin bekannte G.e sind beispielsweise das Vaterunser,\u00a0<em>H\u00e4nschen klein<\/em>, die Nationalhymne,\u00a0<em>I Can Get No Satisfaction<\/em>, diverse Abz\u00e4hlverse und je nach Geburtsdatum, zahllose Schlagertexte, bekannt aus Film, Funk und Fernsehen. Erw\u00e4hnung verdienen einige andere Eigent\u00fcmlichkeiten dieser Textsorte. Zum einen gibt es schlechterdings nichts, von dem ihre Verfasser, die Dichter, nicht s\u00e4ngen und sagten. In diesem Sinn sind G.e im Gegensatz zu den meisten Prosaformen, Allesfresser. Im allgemeinen zeichnen sie sich ferner durch K\u00fcrze aus. G.e in Romanl\u00e4nge sind eher die Ausnahme. Das mindert den Zeitaufwand, der zu ihrer Lekt\u00fcre erforderlich ist.\u00ab<\/p>\n<p>Sch\u00f6ner kann man s nicht formulieren. Sagurnas Gedichte entbehren nicht einer gewissen Lakonie.\u00a0Das ist im \u00dcbrigen auch ein wesentliches Merkmal von Lyrik: Auf einmal bleibt ganz viel wei\u00df.\u201c<\/p>\n<p>OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG\u239cDirk Dasenbrock<\/p>\n<p><em>Texte sind wichtig wie Menschen. Von Anfang an. Schon im Bauch der Mutter, wenn sie mit Dir spricht. Und das Sprechen geht weiter. Mit Dir. Hinein in die Welt.<\/em><br \/>\n<em>Die Welt spricht zu Dir. Du sprichst zur Welt. Du verstehst. Du verstehst nicht. Die Welt versteht. Die Welt versteht nicht. Die Welt und Du. Miteinander. Ihr sprecht.<\/em><br \/>\n<em>Sprechen ist Text. Text ist Sprechen. Mit Deinen Menschen das Erlebte, es spricht. Du begegnest. Es begegnet. Dir. Wie Deine Menschen. Dir. Wie Du Deinen Menschen.<\/em><br \/>\n<em>Und wie mit Deinen Menschen, sprichst Du mit Deinem Text. Und wie Deine Menschen, spricht Dein Text mit Dir. Dein Text ist Dein Erleben. Das Du aufschreibst. Du bist das Er- leben. Du bist der Text. Dein Text schreibt Dich.<\/em><br \/>\n<em>Von Anfang an. <\/em>(Marco Sagurna)<\/p>\n<p>Nachdem die Kritik sein Roman-Deb\u00fct \u201aWARMIA\u2018 im vergangenen Jahr w\u00fcrdigte als \u201eLiebeserkl\u00e4rung\u201c (Hannoversche Allgemeine), \u201eepochales Gem\u00e4lde\u201c (Norddeutscher Rundfunk), dessen &#8222;Geschichten zweier Alltagsfluchten\u201c ((Neue Presse Hannover) durch Zeit und Raum \u201em\u00e4andern und zerflie\u00dfen\u201c (Oldenburgische Volkszeitung), hier nun Marco Sagurnas k\u00fchnes Lyrik-Deb\u00fct. Poesie, die spricht, in Buchstabenw\u00f6rtern wie in Emoji.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marco Sagurna: MINIMAL Gedichte. Die POP-Verlag-LYRIKREIHE Bd. 124. ISBN 978-3-86356-256-4, 86 Seiten, \u20ac[D]12,80 &#8211;&gt; Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar &#8222;Was beim Durchbl\u00e4ttern sofort ins Auge sticht, sind &#8218;Emoji-Gedichte&#8216;, die Sagurna gro\u00dfz\u00fcgig \u00fcber die Sammlung gestreut hat. 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