{"id":1100,"date":"2015-12-26T18:27:27","date_gmt":"2015-12-26T18:27:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=1100"},"modified":"2015-12-26T18:27:27","modified_gmt":"2015-12-26T18:27:27","slug":"zuhause-nur-im-wort-eine-anthologie-der-schriftstellerinnen-und-schriftsteller-im-exil-deutschsprachiger-laender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=1100","title":{"rendered":"Zuhause nur im Wort. Eine Anthologie der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil Deutschsprachiger L\u00e4nder."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Umschlag_PEN-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1098 size-medium\" src=\"http:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Umschlag_PEN-Kopie-300x209.jpg\" alt=\"Umschlag_PEN Kopie\" width=\"300\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Umschlag_PEN-Kopie-300x209.jpg 300w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Umschlag_PEN-Kopie-1024x714.jpg 1024w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Umschlag_PEN-Kopie-430x300.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Zuhause nur im Wort<\/strong>. Eine Anthologie der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil Deutschsprachiger L\u00e4nder. Mit einem Vorwort von Wolfgang Schlott.<\/p>\n<p>Johanna Anderka, Dan D\u0103nil\u0103, Vadim Fadin,<br \/>\nBlanka Frisch-B\u00e9ji, Ilse Hehn, Traian Pop Traian, Irina Raschkowskaja, Horst Samson, Boris Schapiro, Hellmut Seiler, Theodor Vasilache, Artur Becker, Boris Chasanov,<br \/>\nMargot Ehrich, Julius Eschka, Ludek Fr\u00fdbort,<br \/>\nKay Hoff, Viktoria Korb, Franz F. Kuruc, Dezs\u00f6 Monoszl\u00f3y, Istv\u00e1n Rudolf Romh\u00e1nyi, Jan Schneider, Herbert Somplatzki, Urszula Usakowska-Wolff, Jaroslav Vejvoda, Alena Wagnerov\u00e1, Waldemar Weber, Boris Zamyatin, Ingmar Brantsch, Konstantin Hermann, Heribert Korfmacher, Karl-Heinz Lambertz, Hans Lindemann, Karel M\u00e1cha, Ivan Pfaff, Bernd Rill, Helmut S. Ruppert, Du\u0161an \u0160imko, Hans Lindemann,<\/p>\n<p>\u00dcber den Exil-P.E.N.<\/p>\n<p>Der Exil-P.E.N., wie der Kurzname des Zentrums der Schriftsteller im Exil Deutschsprachiger L\u00e4nder lautet, wurde 1948 vom spanischen Schriftsteller Salvador de Madariaga y Rojo (1886-1978) gegr\u00fcndet, der 1936 seine Heimat verlassen musste, um der Verfolgung durch die Franco-Diktatur zu entgehen. Am Anfang war der Exil-P.E.N., seit 1956 Mitglied des Internationalen P.E.N., ein loser Zusammenschluss, dem sich von Jahr zu Jahr immer mehr Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus der Tschechoslowakei, Polen, Rum\u00e4nien, Bulgarien und den anderen Ostblockstaaten anschlossen. Die eigentliche Geburtsstunde des Exil-P.E.N. erfolgte im Dezember 1956: Nachdem sowjetische Panzer den Ungarischen Volksaufstand niedergewalzt hatten, mussten viele ungarische Schriftstellerinnen und Schriftsteller in den Westen fliehen, um sich der Verhaftung zu entziehen. Als der ungarische Schriftsteller Julius Hay (1900-1975) nach dreieinhalb Jahren 1960 aus der Haft entlassen wurde und 1965 in die Schweiz emigrierte, ist er zum Pr\u00e4sidenten des Exil-P.E.N. gew\u00e4hlt worden. Nachdem die sowjetische Milit\u00e4rintervention 1968 dem Prager Fr\u00fchling ein gewaltsames Ende bereitete, traten dem Club zahlreiche neue Mitglieder bei, sodass ihre Zahl 150 erreichte. Zu den Fl\u00fcchtlingen aus Prag geh\u00f6rten u.a. der Satiriker Gabriel Laub (1928-1998), langj\u00e4hriger Pr\u00e4sident und bis zu seinem Tod Ehrenpr\u00e4sident unserer Vereinigung, ferner der Historiker und Publizist Dr. Rudolf Str\u00f6binger (1931-2005), auch er unser langj\u00e4hriger Pr\u00e4sident, sowie der bedeutende Publizist Ji\u0159\u00ed Loewy (1930-2004).<br \/>\nHat nach dem Zusammenbruch kommunistischer Regime in Europa ein Exil-P.E.N.-Club in den deutschsprachigen L\u00e4ndern noch eine Existenzberechtigung? Diese Frage muss eindeutig bejaht werden solange es auf der Welt noch Diktaturen und autorit\u00e4r regierte Staaten gibt, in denen Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Publizistinnen und Publizisten, die sich f\u00fcr Freiheit, Toleranz und Demokratie einsetzen, verfolgt werden. So hatten wir seit 1990 zunehmend Schriftstellerinnen und Schriftsteller aufgenommen, die wegen antisemitischer und nationalistischer Ausschreitungen ihre Heimat in den ehemaligen mittelasiatischen Sow-jetrepubliken, aber auch in Russland, verlassen mussten. Hinzu kamen auch Verfolgte aus Vietnam, Kuba und dem Iran.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus kann jede in den deutschsprachigen L\u00e4ndern geborene Schriftstellerin und Publizistin sowie jeder Schriftsteller und Publizist, welche(r) sich f\u00fcr die Freiheit des Wortes und gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzt, Mitglied des Exil-P.E.N. werden. F\u00fcr die heute im deutschen Sprachraum lebenden Schriftstellerinnen und Schriftsteller ist der Exil-P.E.N. ein mit 125 Mitgliedern recht \u00fcberschaubarer Kreis, was die gegenseitige Kommunikation untereinander beg\u00fcnstigt. Obwohl der Exil-P.E.N. zahlenm\u00e4\u00dfig recht klein ist, wurde er 1978 von der Londoner P.E.N.-Zentrale beauftragt, den Weltkongress des Internationalen P.E.N.- Zentrums im Hamburg auszurichten. Und am 40. Gr\u00fcndungstag des Exil-P.E.N. im Jahr 1996 bedankte sich der damalige tschechische Staatspr\u00e4sident V\u00e1clav Havel f\u00fcr die Hilfe, die er von unserer Vereinigung in der Vergangenheit bekommen hatte. Zum 40. sowie zum 45. Jahrestag der Gr\u00fcndung des Exil-P.E.N. waren Anthologien mit Texten unserer Mitglieder erschienen: Exil in der Literatur. Literatur im Exil (1996) und Feuer, das ewig brennt (2001). Die vorliegende Anthologie mit dem Titel Zuhause nur im Wort ist ein Beitrag zum 50. Jahrestag des Exil-P.E.N.-Clubs, den wir 2006 begingen.<\/p>\n<p>Hans Lindemann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuhause nur im Wort. Eine Anthologie der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil Deutschsprachiger L\u00e4nder. Mit einem Vorwort von Wolfgang Schlott. 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