{"id":3357,"date":"2018-06-22T04:26:51","date_gmt":"2018-06-22T04:26:51","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=3357"},"modified":"2019-06-18T07:58:49","modified_gmt":"2019-06-18T07:58:49","slug":"emilian-galaicu-paun","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=3357","title":{"rendered":"Emilian Galaicu-P\u0103un"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3358 size-medium\" src=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/emilian-galaicu-paun-300x203.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/emilian-galaicu-paun-300x203.jpg 300w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/emilian-galaicu-paun-768x521.jpg 768w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/emilian-galaicu-paun-1024x695.jpg 1024w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/emilian-galaicu-paun-442x300.jpg 442w, https:\/\/wp.pop-verlag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/emilian-galaicu-paun.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=3357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Emilian Galaicu-P\u0103un<\/a><\/strong>: geb. 1964 in Unchite\u015fti, Moldawien. Studium der Philologie an der staatlichen Universit\u00e4t Moldawien in Chi\u015fin\u0103u, Aufbaustudium und Doktorat am Institut f\u00fcr Literatur \u201eMaxim Gorki&#8220; in Moskau. Mitglied des Rdaktion des &#8222;Vatra&#8220; Kulturzeitschrift T\u00e2rgu-Mure\u015f in Rum\u00e4nien und Chefredakteur im Cartier Verlagshaus in Chi\u015fin\u0103u. Mitglied im PEN-Club und Schriftstellerverband Moldawien, Rum\u00e4nischen Schriftstellerverband und in der Schriftstellervereinigung ASPRO. Zahlreiche Ver\u00f6ffentlichungen, u.a: \u201e<em>Das eigene Licht<\/em>&#8222;, Gedichte, 1986, \u201e<em>Levitieren \u00fcberm Abgrund<\/em>&#8222;, Gedichte, 1991, \u201e<em>Der Geschlagene tr\u00e4gt den Nichtgeschlagenen<\/em>&#8222;, Gedichte, 1994, \u201e<em>Gesten. Die Trilogie des Nichts<\/em>&#8222;, Prosa, 1996, \u201e<em>Die Lyrik nach der Lyrik<\/em>&#8222;, Essay, 1999, \u201e<em>Yin Time<\/em>&#8222;, Gedichte, 1999.<\/p>\n<p>Viele wurden zum Teil ins Deutsche, Englische, Franz\u00f6sische, Italienische, T\u00fcrkische, Makedonische, Serbokroatische und Schwedische \u00fcbersetzt. \u00dcbersetzungen aus dem Franz\u00f6sischen ins Rum\u00e4nische. Bedeutende Preise und Auszeichnungen, darunter: Preis des Rum\u00e4nischen Schriftstellerverbandes, \u201eASPRO&#8220; Preis und Preis der \u201eUnion Latin&#8220;, Paris.<\/p>\n<p>Lieferbare Titel von <strong><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=3357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Emilian Galaicu-P\u0103un<\/a><\/strong>: <strong><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?p=3363\">Yin Time<\/a>. <\/strong>Aus dem Rum\u00e4nischen von Hellmut Seiler. (LYRIK- Sammlung), 122\u00a0Seiten, 20,0\u00a0\u00d7\u00a014,0\u00a0cm; ISBN: 978-3-937139-41-8,\u20ac[D]16,30.<\/p>\n<p>\u00dcber <strong><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=3357\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Emilian Galaicu-P\u0103un<\/a><\/strong>:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/literaturkritik.de\/public\/rezension.php?rez_id=13685\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/traian.pop-verlag.com\/header_logo_neu.gif\" alt=\"Logo Literaturkritik.de\" width=\"155\" height=\"44\" border=\"0\" \/><\/a><b> <a href=\"http:\/\/www.literaturkritik.de\/public\/rezension.php?rez_id=13685\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nr.11 November 2009<\/a><\/b><\/p>\n<h1>Metamorphosen \u2013 Visionen \u2013 Bewegungen<\/h1>\n<h2>Emilian Galaicu-P\u0103un fordert den Leser in seinem Gedicht-Band \u201eYin Time\u201c heraus<\/h2>\n<h3>Von <a href=\"http:\/\/www.literaturkritik.de\/public\/mitarbeiterinfo.php?rez_id=2307\">Anke Pfeifer<\/a><a href=\"https:\/\/literaturkritik.de\/public\/rezension.php?rez_id=13685\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturkritik.de\/rss\/rss.gif\" alt=\"RSS-Newsfeed neuer Artikel von Anke Pfeifer\" height=\"16\" border=\"0\" \/><\/a><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/c8776b469c7df4bb31042ac54435db\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/> <a class=\"icon\" href=\"https:\/\/traian.pop-verlag.com\/emilian_galaicu-paun.htm#biblio\">Besprochene B\u00fccher \/ Literaturhinweise<\/a><\/p>\n<p class=\"rez\">Schon der Titel \u201eYin Time\u201c weist darauf hin: Die Lyrik dieses B\u00e4ndchens ist Kunst, die sich aus vielen Quellen speist, wobei zeitlich als auch r\u00e4umlich kaum Grenzen gesetzt sind. Yin als Begriff aus der chinesischen Philosophie f\u00fcr das Schattige, Dunkle stehend, aber auch Verk\u00f6rperung des Weiblichen, entstand wie sein Gegenpol Yang aus dem Dao, dem ewigen Sch\u00f6pfungsprinzip, das durch Ver\u00e4nderung, Bewegung und Durchdringung die Welt hervorbringt.<br \/>\nGenau dem scheint der Autor mit seinen Versen folgen zu wollen. Gegens\u00e4tze, die Vision\u00e4res und Existentielles, K\u00f6rperliches und Geistiges, Reales und Sakrales betreffen, sich in Pr\u00e4gnanz und \u00fcberbordender F\u00fclle, im freien Vers oder selten im Reim zeigen, Gegens\u00e4tze sowohl auf der thematischen als auch auf der strukturellen Ebene, die oft gleichzeitig bestehen, sind kennzeichnend, bringen einen ganz eigenen Kosmos hervor und bieten vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten der Deutung. Ob Sch\u00f6pfungsgeschichte oder Kreuzigung, Erotik oder Krieg, ein Fest im 19. Jahrhundert oder moldauische Politiker von Heute, das Durchdeklinieren von Grammatik oder Spiel mit dem Schriftbild \u2013 alles kann Fundgrube werden f\u00fcr das opulente Spiel mit Gedanken und Sprache.<br \/>\nEmilian Galaicu-P\u0103un, 1964 geboren in der damals zur UdSSR geh\u00f6renden Moldauischen Sowjetrepublik, absolvierte sein Philologiestudium in der Hauptstadt Chi\u015fin\u0103u, sein Doktoratsstudium in Moskau. Er geh\u00f6rt zu den rum\u00e4nischsprachigen Schriftstellern der heute unabh\u00e4ngigen Republik Moldau und zu einer Generation, die nach Jahrzehnten staatlich-ideologischer Restriktionen und erzwungener k\u00fcnstlerischer Abschottung, die auch den Austausch mit Rum\u00e4nien betraf, frei den Umgang mit der Weltkultur pflegt und ein neues \u00e4sthetisches Bewusstsein herausbildet.<br \/>\nGalaicu-P\u0103un strebt danach, seinen weiten Bildungshorizont auszuloten und Erfahrungen im Kontext von Traditionen zu verarbeiten. Der Dichter legt es darauf an, \u201edie welt mit anderen augen zu betrachten, zu sehen was sie zuvor nie gesehen hat\u201c, wie er einer \u201eSie\u201c in einem seiner Verse zudichtet. Die zahllosen intertextuellen Bez\u00fcge sind nur die logische Folge eines lebenslangen Aneignungsprozesses, der den weltweiten Bogen von Religion \u00fcber Volksliteratur und Philosophie bis hin zu Literatur, Musik, bildender Kunst oder gar der heutigen Modewelt spannt.<br \/>\nMit diesen kulturellen Zitaten geht er als postmoderner Dichter spielerisch und gleichzeitig mit einem hohen Verschl\u00fcsselungsgrad um, sieht er doch in der Postmoderne \u201eeine Art h\u00f6here Mathematik des Geistes\u201c. Seine \u201eIngenieurarbeit\u201c am Text umfasst den ironischen Umgang mit Techniken, parodistische Paraphrasen und Manierismus. Als Leser entdeckt man immer wieder neue Verweise und ist zum Wiederlesen angeregt.<br \/>\nDieses sechste Werk des Autors erschien 1999 in rum\u00e4nischer Sprache und ist wohl der erste vollst\u00e4ndige Band eines moldauischen Lyrikers, der im Westen ver\u00f6ffentlicht wurde. Kunstvoll nachgedichtet wurden die Texte von Hellmut Seiler, der als aus Rum\u00e4nien stammender deutschsprachiger Dichter mit beiden Sprachen bestens vertraut ist. Das Nachwort des rum\u00e4nischen Literaturprofessors Cistelecan sowie Ausz\u00fcge aus rum\u00e4nischsprachigen Kritiken bieten Angebote zur Interpretation. Biografische Angaben zu Autor, \u00dcbersetzern und dem Autor des Nachwortes vermitteln dem interessierten Leser weiterf\u00fchrende Details.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Emilian Galaicu-P\u0103un: geb. 1964 in Unchite\u015fti, Moldawien. 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