HELLMUT SEILER

HELLMUT SEILER, geboren 1953 in Reps/Rupea, in Siebenbürgen/Rumänien. Studium der Germanistik und Anglistik. 1985-88 Berufs- und Publikationsverbot in Rumänien, Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland. Mitglied im VS, in der GzL und im Internationalen Exil-P.E.N. Veröffentlichungen: „die einsamkeit der stühle“, Gedichte, Dacia Verlag, Klausenburg 1982; „sieben-bürgische endzeitlose“, Gedichte, dipa Verlag, Frankfurt am Main 1994;  „Der Haifisch in meinem Kopf. Erzählungen“, Swiridoff Verlag, Künzelsau 2000; „Schlagwald. Grenzen, Gänge“, 77 Gedichte u. Exkurse, Buch & medi@ Verlag, München 2001; „Glück hat viele Namen“, Satiren, Esslinger Reihe 32, Verlag Die Künstlergilde,  Esslingen 2004; „An Verse geheftet“, 77 Gedichte und Intermezzi, Pop Verlag, Ludwigsburg 2007; „Padurea de interdictii“, Gedichte und Aphorismen in rumänischer Übersetzung, Limes-Verlag, Klausenburg 2007; Übersetzungen: in: „Gefährliche Serpentinen. Rumänische Lyrik der Gegenwart“, Edition Druckhaus, Berlin 1998; in „Rodica Draghincescu: Phänomenologie des geflügelten Geschlechts“, Gedichte, Edition Solitude, Stuttgart 2001; Ioan Flora: „Die Donau – leicht ansteigend“, Gedichte, Pop Verlag, Luwigsburg 2004; Emilian Galaicu-Păun: „Yin Time“, Gedichte, aus dem Rumänischen, Pop Verlag Ludwigsburg 2007; Robert Şerban: „Heimkino, bei mir“, Gedichte aus dem Rumänischen, Pop Verlag, Ludwigsburg 2009. Zahlreiche Beiträge (Glossen, Literaturkritik, Lyrik, Aphorismen, Satiren, Übersetzungen, Sprachkritik) in Anthologien, Jahrbüchern, Zeitungen, Literaturzeitschriften und auf Tonträgern sowie (vor allem Gedichte) in englischer, französischer, griechischer, russischer, tschechischer, siebenbürgisch-sächsischer, ungarischer und rumänischer Übersetzung. Auszeichnungen: Adam-Müller-Guttenbrunn-Preis 1984; Literaturpreis der Künstlergilde Esslingen für Prosa 1998; Literaturpreis der Künstlergilde 1999 (1. Preis für Lyrik); Stipendium des „Writers’ and Translators’ Centre of Rhodes“ als „Poet in Residence”, Mai-Juni 2000; Würth-Literatur-Preis 2000 der Tübinger Poetik-Dozentur; Gewinner des Wettbewerbs „Lyrik in einem Zug“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn AG 1997 und 2001; Reinheimer Satirelöwe 2002; Irseer Pegasus 2003 (Hauptpreis).