Daniel Bănulescu: „Der Teufel jagt nach deinem Herzen“

978-3-86356-178-9_A 978-3-86356-178-9_BDaniel Bănulescu: „Der Teufel jagt nach deinem Herzen“. Roman. Aus dem Rumänischen von Ernest Wichner.

Pop Epik

214 Seiten, 18,50 €
ISBN 978-3-86356-178-9

 

 

Lieferbare Titel von Daniel Bănulescu: „Der Teufel jagt nach deinem Herzen“. Roman. Aus dem Rumänischen von Ernest Wichner. Pop Epik. 214 Seiten, SBN 978-3-86356-178-9, 18,50 €.

 

Rodica Draghincescu: „Morgen und Abend.“

Rodica Draghincescu. „Morgen und AbendUnbenannt-1. Gedichte. Aus dem Französischen übersetzt von Rüdiger Fischer. Erschienen 2004. ISBN: 3-937139-01-X. 88 Seiten 2., neu bearb. und ergänzte Auflage, 2004. 12,80 €

 

Lieferbare Titel von Rodica Draghincescu:

Poesie/poésie Zeitgenössische Dichtung aus Frankreich und Deutschland. ISBN: 3-937139-00-1. 168 Seiten, 14,00€

„Morgen und Abend“. Gedichte. Aus dem Französischen übersetzt von Rüdiger Fischer. Erschienen 2004. ISBN: 3-937139-01-X. 88 Seiten 2., neu bearb. und ergänzte Auflage, 2004. 12,80 €

 

Zuhause nur im Wort. Eine Anthologie der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil Deutschsprachiger Länder.

Umschlag_PEN Kopie

Zuhause nur im Wort. Eine Anthologie der Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil Deutschsprachiger Länder. Mit einem Vorwort von Wolfgang Schlott.

Johanna Anderka, Dan Dănilă, Vadim Fadin,
Blanka Frisch-Béji, Ilse Hehn, Traian Pop Traian, Irina Raschkowskaja, Horst Samson, Boris Schapiro, Hellmut Seiler, Theodor Vasilache, Artur Becker, Boris Chasanov,
Margot Ehrich, Julius Eschka, Ludek Frýbort,
Kay Hoff, Viktoria Korb, Franz F. Kuruc, Dezsö Monoszlóy, István Rudolf Romhányi, Jan Schneider, Herbert Somplatzki, Urszula Usakowska-Wolff, Jaroslav Vejvoda, Alena Wagnerová, Waldemar Weber, Boris Zamyatin, Ingmar Brantsch, Konstantin Hermann, Heribert Korfmacher, Karl-Heinz Lambertz, Hans Lindemann, Karel Mácha, Ivan Pfaff, Bernd Rill, Helmut S. Ruppert, Dušan Šimko, Hans Lindemann,

Über den Exil-P.E.N.

Der Exil-P.E.N., wie der Kurzname des Zentrums der Schriftsteller im Exil Deutschsprachiger Länder lautet, wurde 1948 vom spanischen Schriftsteller Salvador de Madariaga y Rojo (1886-1978) gegründet, der 1936 seine Heimat verlassen musste, um der Verfolgung durch die Franco-Diktatur zu entgehen. Am Anfang war der Exil-P.E.N., seit 1956 Mitglied des Internationalen P.E.N., ein loser Zusammenschluss, dem sich von Jahr zu Jahr immer mehr Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus der Tschechoslowakei, Polen, Rumänien, Bulgarien und den anderen Ostblockstaaten anschlossen. Die eigentliche Geburtsstunde des Exil-P.E.N. erfolgte im Dezember 1956: Nachdem sowjetische Panzer den Ungarischen Volksaufstand niedergewalzt hatten, mussten viele ungarische Schriftstellerinnen und Schriftsteller in den Westen fliehen, um sich der Verhaftung zu entziehen. Als der ungarische Schriftsteller Julius Hay (1900-1975) nach dreieinhalb Jahren 1960 aus der Haft entlassen wurde und 1965 in die Schweiz emigrierte, ist er zum Präsidenten des Exil-P.E.N. gewählt worden. Nachdem die sowjetische Militärintervention 1968 dem Prager Frühling ein gewaltsames Ende bereitete, traten dem Club zahlreiche neue Mitglieder bei, sodass ihre Zahl 150 erreichte. Zu den Flüchtlingen aus Prag gehörten u.a. der Satiriker Gabriel Laub (1928-1998), langjähriger Präsident und bis zu seinem Tod Ehrenpräsident unserer Vereinigung, ferner der Historiker und Publizist Dr. Rudolf Ströbinger (1931-2005), auch er unser langjähriger Präsident, sowie der bedeutende Publizist Jiří Loewy (1930-2004).
Hat nach dem Zusammenbruch kommunistischer Regime in Europa ein Exil-P.E.N.-Club in den deutschsprachigen Ländern noch eine Existenzberechtigung? Diese Frage muss eindeutig bejaht werden solange es auf der Welt noch Diktaturen und autoritär regierte Staaten gibt, in denen Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Publizistinnen und Publizisten, die sich für Freiheit, Toleranz und Demokratie einsetzen, verfolgt werden. So hatten wir seit 1990 zunehmend Schriftstellerinnen und Schriftsteller aufgenommen, die wegen antisemitischer und nationalistischer Ausschreitungen ihre Heimat in den ehemaligen mittelasiatischen Sow-jetrepubliken, aber auch in Russland, verlassen mussten. Hinzu kamen auch Verfolgte aus Vietnam, Kuba und dem Iran.
Darüber hinaus kann jede in den deutschsprachigen Ländern geborene Schriftstellerin und Publizistin sowie jeder Schriftsteller und Publizist, welche(r) sich für die Freiheit des Wortes und gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzt, Mitglied des Exil-P.E.N. werden. Für die heute im deutschen Sprachraum lebenden Schriftstellerinnen und Schriftsteller ist der Exil-P.E.N. ein mit 125 Mitgliedern recht überschaubarer Kreis, was die gegenseitige Kommunikation untereinander begünstigt. Obwohl der Exil-P.E.N. zahlenmäßig recht klein ist, wurde er 1978 von der Londoner P.E.N.-Zentrale beauftragt, den Weltkongress des Internationalen P.E.N.- Zentrums im Hamburg auszurichten. Und am 40. Gründungstag des Exil-P.E.N. im Jahr 1996 bedankte sich der damalige tschechische Staatspräsident Václav Havel für die Hilfe, die er von unserer Vereinigung in der Vergangenheit bekommen hatte. Zum 40. sowie zum 45. Jahrestag der Gründung des Exil-P.E.N. waren Anthologien mit Texten unserer Mitglieder erschienen: Exil in der Literatur. Literatur im Exil (1996) und Feuer, das ewig brennt (2001). Die vorliegende Anthologie mit dem Titel Zuhause nur im Wort ist ein Beitrag zum 50. Jahrestag des Exil-P.E.N.-Clubs, den wir 2006 begingen.

Hans Lindemann

Theodor Damian: „Ein Fallen selbst in Steigen“

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Theodor Damian: „Ein Fallen selbst im Steigen“
Gedichte. Aus dem Rumänischen übersetzt von Mike Fröhlich

Pop Lyrik

87 Seiten, 15,99 Euro
ISBN 978-3-86356-611-61

Stimmen:

Die Lyrik Theodor Damians ist vorwiegend geprägt von Erkenntnissen mitten in der existenziellen, dramatischen Erfahrung – wie in „Semnul Isar/ The Isar Sign“ – mit dem Vorteil, sich nie in der Gnosis zu verirren. Wir haben es hier mit einem tiefgründigen Denker und Dichter zu tun, der sich hoffentlich schon jetzt als eine kanonische Singularität auf dem viel- schichtigen und reichen Gebiet der rumänischen Lyrik andeutet.
Theodor Codreaunu

Mir wurde schließlich auch offenbart, wie sich die tiefreligiöse Ausdauer im Wandeln durch die unsichere und vage Zone des Wiedererwachens zum bewussten Leben durch den Reanimationsprozess nach einem größeren chirurgischen Eingriff gestaltet. Der poetische Diskurs ist frei von jeder Formgebundenheit – er ist eigentlich die Schilderung einiger Erschöpfungs- und Desorientierungszustände, welche die fleischliche Schwäche begleiten.
Stefan Stoenescu

Julia Schiff: „Verschiebungen“

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Julia Schiff: „Verschiebungen“
Roman

Pop Epik

220 Seiten, 15,50 €
ISBN 978-3-86356-075-1

 

Der Roman Verschiebungen handelt von den gewaltsamen Veränderun-gen im Leben einer Temeswarer Lehrerin und Schriftstellerin, die sie immer wieder zu Umwegen und Neuanfängen zwingen. Die Deportation in die Bărăgansteppe in der Kindheit überschattet auf Jahrzehn-te ihr Leben. Für viele Jahre kann sie nicht als Gymnasiallehrerin ar-beiten, gewinnt aber als Übersetze-rin im literarisch-künstlerischen Bereich Einblick in das literarische Leben ihrer Stadt, das bestimmt wird von der staatlichen Zensur. Verstümmelungen und Modifizierungen der zur Veröffentlichung eingereichten Texte sind an der Tagesord-nung. Die Protagonistin erfährt, wie die Staatssicherheitsbehörden Menschen sys-tematisch brechen und zur Mitarbeit zwingen. Immer mehr aus dem Kreis befreundeter deutscher Intellektueller, Künstler und Schriftsteller verlassen deshalb das Land. Eine Schicksalsgemeinschaft löst sich auf. Die ersten und enttäuschenden Erfahrungen in München, dem neuen Aufenthalt, beschließen den Roman.

Lieferbare Titel von Julia Schiff:

„Reihertanz“. Roman. 268 Seiten, 15,80 €
ISBN 978-3-86356-014-0

Steppensalz”. Aufzeichnungen eines Ausgesiedelten. Roman. 284 Seiten, 15,80 €
ISBN 978-3-86356-033-1

Verschiebungen. Roman. 220 Seiten, 15,50 €
ISBN 978-3-86356-075-1

Julia Schiff: „Reihertanz“

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Julia Schiff: „Reihertanz“
Roman

Pop Epik

268 Seiten, 15,80 Euro
ISBN 978-3-86356-014-0

 

Lieferbare Titel von Julia Schiff:

„Reihertanz“. Roman. 268 Seiten, 15,80 €
ISBN 978-3-86356-014-0

Steppensalz”. Aufzeichnungen eines Ausgesiedelten. Roman. 284 Seiten, 15,80 €
ISBN 978-3-86356-033-1

Verschiebungen. Roman. 220 Seiten, 15,50 €
ISBN 978-3-86356-075-1

Francisca Ricinski: „Als käme noch jemand“

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Francisca Ricinski: „Als käme noch jemand
Lyrische Prosa mit Erzählcollagen

Pop Epik

168 Seiten, 13,80 Euro
ISBN 3-937139-12-5

Rezension: Christoph Leisten: Das Randständige poetisch ins Recht gesetzt
Zu Francisca Ricinskis Band Als käme noch jemand Poetenladen 13.08.2014

„Dass ein Übermaß an Saturiertheit jed­wedem künstle­rischen Gelingen im Wege steht, ist nicht erst seit gestern bekannt. Vor diesem Hinter­grund erscheint es als gerade­zu über­fällig, wenn die Feuilletons unserer Tage ihr Augen­merk vermehrt auf jene Auto­rinnen und Autoren zu richten beginnen, denen solche Saturiert­heit schon auf­grund der eigenen Lebens­geschichte oft­mals verwehrt ist, weil sie aus anderen Sprach- und Kultur­räumen stammen und erst im Laufe ihres – nicht selten auch gesell­schaft­lich sehr be­wegten – Lebens im deutsch­sprachigen Raum heimisch geworden sind. (weiterlesen)

Traian Pop Traian: „Die 53. Woche“

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Traian Pop Traian: „Die 53. Woche“
Gedichte, aus dem Rumänischen übertragen von Gerhardt Csejka, Horst Fassel, Edith Konradt, Johann Lippet und Dieter Schlesak

edition monrepos

133 Seiten, 15,00 Euro
ISBN 978-3-86356-062-1

Rezension